EuropaSCHULpreis

EuropaSCHULpreis – Friedrich-Preis für Europäische Bildung

Der „EuropaSCHULpreis - Friedrich-Preis für Europäische Bildung“ wird seit 2020 im zwei-jährigen Turnus bundesweit an drei Schulen des Bundesnetzwerkes vergeben, die sich durch herausragende Arbeit im Bereich der Europabildung verdient gemacht haben. An dem Wettbewerb können auch neue Europaschulen, die im Jahre 2021 neues Mitglied des BNE werden, teilnehmen.

Der deutsche „EuropaSCHULpreis - Friedrich-Preis für Europäische Bildung“ zeichnet Schulen aus, die ihren Weg gefunden haben, Europa im Unterricht und im schulischen Alltag zu leben und erfahrbar zu machen. Er zeichnet sie für ihr Denken in europäischen Zusammenhängen aus und für die Gestaltung und Nutzung der Möglichkeiten, die ihnen Europa bietet.

Der Preis wird durch die Friedrich Stiftung (www.erhard-friedrich-stiftung.de) ermöglicht und
ist mit einem Preisgeld von jeweils 3.000,00 € dotiert. Eine Jury wird die Preisträger auswählen.
Daneben ist eine Einladung für eine Delegation der Siegerschulen nach Berlin mit einem schülerbezogenen Rahmenprogramm für die Schulen enthalten.
Die Vergabe wird am 27.03.2022 während einer Festveranstaltung in Berlin erfolgen.

Der Preis wird in den folgenden Kategorien vergeben:

Begegnung in Europa
Begegnung in Europa ist einer der Gründungsgedanken der Europäischen Union. Nur durch Begegnung – sei es in einer konkreten oder digitalen während der Pandemie - entstehen Verständnis und ein zugewandtes Miteinander. In dieser Kategorie vergeben wir den Preis an eine Schule, die in der täglichen Arbeit diesen Gedanken der Begegnung kreativ, virtuell und nachhaltig aufgreift und mit Leben füllt.

Erkundungen in Europa
Europa hat viel zu bieten. In der Schule soll der Entdeckergeist der Schüler*innen geweckt werden, die Vielfalt Europas zu entdecken, zu begreifen und gewinnbringend für die Zukunft zu nutzen. Wir vergeben den Preis in dieser Kategorie an eine Schule, die bewusst und systematisch Erkundungen über und in Europa umsetzt, sei es in Fragen des Klimawandels, der Gesundheit, einer veränderten Mobilität oder im Bereich der Kultur.

Bildung in Europa
Europa als Bildungsraum. Was verstehen wir heute unter Europabildung, auch vor dem Spiegel der neuen KMK-Empfehlung vom November 2020? Wie wird diese Bildung zeitgemäß im schulischen Alltag umgesetzt und in welchen Facetten werden Schüler*innen auf die komplexe Welt von morgen in Europa optimal vorbereitet? Welche Kompetenzen benötigen und erhalten Lehrkräfte nach dem fundamentalen Wandel des Unterrichtens unter Pandemiebedingungen um Bildung in Europa gut umzusetzen?
In dieser Kategorie vergeben wir den Preis an eine Schule, die sich bewusst zu diesem Thema weiterentwickelt.


Informationen zum Ablauf der Bewerbung und das Bewerbungsformular finden sie hier.

„Wo Freiheit, Menschenrechte und Pluralismus sind, da ist Europa!“

Richard von Weizäcker

Folgende Persönlichkeiten wurden für Ihren Einsatz für die Europäische Bildung besonders geehrt:

2010 - Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz
Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
und Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt a.D.

2012 - Dr. Hans-Dietrich Genscher
Bundesminister des Auswärtigen a.D.

2014 - Prof. Dr. Dr. h. c. Gesine Schwan
Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, Berlin und
Präsidentin a. D. der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder