Europaschulen

Karte der Europaschulen

Hier finden sie alle Europaschulen, die Mitglied im Bundesnetzwerk sind.

Baden-Württemberg
Bayern

Anzahl der Europaschulen unbekannt

http://www.km.bayern.de/

Berlin

30 Europaschulen

 

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/europaschulen.html

http://www.berlin.de/sen/bildung/besondere_angebote/staatl_europaschule/

 

 

Ich bin viele - Ein Selfie Contest

Ein junger Berliner, eine junge Berlinerin kann heute zugleich deutsch-türkisch, Bayern-Fan, Veganer*in und Computer-Freak sein. Oder deutsch-italienisch, jüdischen Glaubens, Ballett tanzen und am liebsten Sushi essen.

Bei ICH BIN VIELE geht es um Selfies: Fotos von uns selbst, wie wir sie heute immer und überall mit unseren Smartphones machen. »Wer bin ich? Bin ich viele?« fragten sich Schüler*innen aus zehn Berliner Europa-Schulen in einem künstlerischen Workshop mit dem Fotografen David Gauffin.

Unter diesem Link können Sie die sehenswerten Ergebnisse des Wettbewerbs anschauen: https://www.flickr.com/gp/hkw_kidsteens/LYY95c

Für Rückfragen und Austausch stehe ich gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich unter Wilfried.Stotzka@SenBJW.berlin.de

Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen

35 Europaschulen

 

https://kultusministerium.hessen.de/foerderangebote/zertifizierte-schulen/hessische-europaschulen

Dissertation von Siegfried Seyler "20 Jahre Europaschulen in Hessen" (406,0 kB)

 

20 Jahre Hessische Europaschulen
Der Festakt im Hessischen Landtag am 14.05.2012

„Schulen fit für Europa“ – in Hessen gilt dies nun seit 20 Jahren. Anlässlich des erfreulichen Jubiläums feierte das Schulförderprogramm „Hessische Europaschulen“ am 14.05.2012 einem Festakt im Hessischen Landtag. Unter den 200 Gästen befanden sich Europaabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, aus der Wissenschaft und aus den Kultusministerien anderer Bundesländer. Nicht zu vergessen sind hier allerdings die Jubilare, die Schulen, von denen sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Schulleitungen, der Europaschulkoordination, der Schüler- und Elternschaft und nicht zuletzt auch aus dem Kreis der Ehemaligen, die das Programm wesentlich mitgestaltet haben, einfanden.

Herr Kartmann, Landtagspräsident und somit Hausherr, begrüßte die Anwesenden im sonnendurchfluteten Plenum des Hessischen Landtags und unterstrich positiv, dass die Schülerinnen und Schüler an dem Ort der hessischen Demokratie einen solchen Tag mitgestalten, aber auch dass die Hessischen Europaschulen durch ihr Engagement Europa für die Kinder und Jugendlichen erlebbar machen. Frau Kultusministerin Henzler schloss sich diesen Worten an und eröffnete den Festakt. Sie appellierte an die junge Generation, Europa weiter zu gestalten und würdigte ausdrücklich die Grundlage, die die Hessischen Europaschulen für dieses Engagement legen. Damit steigern sie auch die Vielfalt der hessischen Schullandschaft und geben anderen Schulen durch gezielte Veröffentlichung von Ergebnissen Anregungen für die eigene Arbeit. Frau Ministerin Henzler warf einen Blick auf die Anfänge des Programms, hob die Schulen hervor, die von Beginn an Mitglied sind und verdeutlichte die inhaltlichen Leistungen des Schulentwicklungsprogramms, das viele wesentliche Neuerungen in der Bildungslandschaft vorweggenommen hat. Beispielhaft dafür sind die Kompetenzorientierung, das Schulprogramm und die Projektarbeit zu nennen. Ein besonderer Höhepunkt ihrer Rede war die Ankündigung, dass die Erfolgsgeschichte der Hessischen Europaschulen nun mit einer Erweiterung der Mitglieder fortgeschrieben wird: Zwei neue Schulen werden ab sofort im Programm mitarbeiten.

Frau Beer, Staatssekretärin für Europaangelegenheiten, richtete im Anschluss das Wort an die Anwesenden. Sie würdigte die konkreten Leistungen der Europaschulen und stellte die Bedeutung des EU-Projekttages als Ausdruck des gelebten und erlebten Europas dar. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung, in der die Schulen im Landtag ihre Arbeit präsentierten, stand sie den Vertreterinnen und Vertretern als Ansprechpartnerin zur Verfügung und kam mit vielen ins Gespräch. Der dritte Veranstalter des Festaktes, die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, wurde durch ihren Leiter, Herrn Dr. Koppelberg, repräsentiert. Er richtete ebenfalls das Wort an die Gäste im Plenum und auf der Besuchertribüne und sprach darüber, wie die Nähe zwischen Europa und den Europäerinnen und Europäern vertieft werden könne und wie wichtig ein solcher Diskurs für unsere Gesellschaft ist – fernab von der Kultur der häufig oberflächlichen „like it“s der Internetportale.

Das neue Jahresthema der Hessischen Europaschulen, das sich mit den Jugendprotesten in und um Europa sowie mit den Perspektiven der jungen Generation beschäftigt, sollte in dem Festakt Niederschlag finden und so eine Brücke zwischen der Tradition des Programms und der Aktualität schlagen. Dazu wurde der Hauptredner des Tages eingeladen, der in ähnlicher Weise eine Brücke zwischen den Jugendaufständen der späten 60er bzw. frühen 70er Jahre und den Perspektiven des heutigen Europas schlägt: Daniel Cohn-Bendit. In einer lebhaften und facettenreichen Ansprache hob er die Bedeutung der EU in der Welt und für die Mitgliedsstaaten hervor. Er plädierte für eine Solidargemeinschaft Europa.

In der Aussprache, der sich Daniel Cohn-Bendit im Anschluss stellte, erklärte er auf Rückfrage zu den aktuellen Jugendaufständen, dass er den jungen Europäerinnen und Europäern nicht vorgreifen werde: Mit Blick auch auf die Hessischen Europaschulen betonte er, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst seien es, die die Zukunft Europas gestalten. Allerdings machte er auch unmissverständlich deutlich, dass die Völker Europas nur dann eine Chance haben auch weiter eine wichtige Rolle in der Welt zu spielen und die Zukunft ihrer Menschen zu sichern, wenn sie sich zu einem Staatenbund  zusammenschließen und eine echte europäische Gemeinschaft aufbauen.

Zum Abschluss der angekündigten Beiträge kamen zwei Redner zu Wort, die die Hessischen Europaschulen aus eigener Erfahrung kennen und entsprechend beleuchteten. Laurien Wüst, frisch gewählter Landesschulsprecher und Europaschüler des Goethe-Gymnasiums Bensheim, unterstrich, wie wertvoll einige Erfahrungen im interkulturellen Bereich für die Persönlichkeitsentwicklung einer- und die Wahrnehmung Europas andererseits seien. Herr Geisler, ehemaliger Schulleiter der Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim, stellte eindringlich die Bedeutung und die nicht zu ersetzende Effektivität der Netzwerkarbeit für den pädagogischen Alltag und die Schulentwicklung dar. Um demjenigen, der nicht nur als Initiator, sondern auch stets verlässlicher Partner der Hessischen Europaschulen fungierte, den gebührenden Dank auszusprechen übergab er das Wort an Frau Lakotta-Just, die Vorsitzende des Bundesnetzwerkes Europaschulen. Sie fand die richtigen Worte, um Wolf Schwarz für seine visionäre Kraft, seine Zuverlässigkeit, die Offenheit und besonders seine Fähigkeit zu danken, Arbeitszusammenhänge gleichermaßen effektiv und angenehm zu gestalten.

Einen beeindruckenden Abschluss fand der offizielle Teil des Festaktes in der Präsentation der Ergebnisse des Workshops für Grundschülerinnen und Grundschüler, der zwi-schenzeitlich stattgefunden hatte. Jedes Kind wünschte den Europaschulen zu ihrem Jubiläum „Herzlichen Glückwunsch“ in einer der Amtssprachen der europäischen Union und überreichte eine selbstgebastelte Blume, die eine kleine Fahne des Landes trug, dessen Sprache die Schülerin oder der Schüler während des Workshops kennengelernt hatte. So entstand ein fast 2m hoher und bunter Geburtstagsstrauß. Der herzliche und andauernde Applaus, den die Kinder erhielten, sprach für sich. Gleichermaßen gewürdigt wurden die exzellenten musikalischen Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Europaschulen, die die Anwesenden zwischen den Redebeiträgen begeisterten: der Chor der Blücherschule Wiesbaden, die Europa-Songgruppe der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule Rödermark, die Trommel-AG der Blücherschule Wiesbaden und die Jazz-Potatoes der Kopernikusschule Freigericht.

Im Anschluss waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Gesprächen bei einem Buffet mit Umtrunk eingeladen. In sehr freundlicher Atmosphäre wurde dabei über Anekdoten aus der Anfangszeit genauso gesprochen wie über neue Projektideen und andere Pläne für die Zukunft des Programms. Wie stets mit viel Enthusiasmus für die Interkulturelle Bildung und all die anderen Bestandteile des Programms verabschiedeten sich die Gäste, sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – allerdings nicht ohne den Gedanken dessen, welche weiteren Fortschritte das Programm zu Feier des 25-jährigen Jubiläums feiern werde.

Für das Programm-Management der Hessischen Europaschulen: Tina Ruf

 

 

Vortrag im Hessischen Landtag 14.05.1012 von Wolfgang Geisler

„Europa lebt – in Schulen für die Zukunft“, lautet das Thema, das mir gestellt wurde. Wer so formuliert, der hat allen Zweifel schon mitgedacht, der in diesen Zeiten unvermeidlich ist. Mit der Formulierung des Themas wird insinuiert: Europa – wir wissen es - steht nicht gut da. Tröstlich immerhin, dass es den Europaschulen besser geht.

Einfacher ist es tatsächlich in der letzten Zeit nirgendwo geworden - und also auch bei uns nicht. Beispiel: Wenn die Arbeitslosigkeit in fast allen mit unseren Schulen verbundenen Nachbarländern wächst und auch bei uns Familien- und Kinderarmut ein Problem ist, dann werden Austausch- und Begegnungsvorhaben an Europaschulen schwieriger – jedenfalls wenn unser Programm sich nicht nur an gut betuchte Familien und ihrer Sprösslinge richten, sondern an die Mehrheit der anderen.

Überhaupt scheint manchen der ganze Europa-Traum inzwischen ausgeträumt, den vor 20 Jahren noch viele geteilt haben. Der Traum von einem Fleckchen Erde, auf dem Kants Vision vom ewigen Frieden Wirklichkeit geworden ist. Auf dem es immer mehr Menschen immer besser geht und das damit dem Erdenrund zum Vorbild gereicht.

In Wahrheit waren europäisches Bewusstsein und europäisches Engagement nie so stark, wie behauptet wurde. Zwar lässt sich heute sagen: Soviel Krise war nie. Aber Krise war immer. Ja, die EU verdankt ihre Existenz geradezu der Krise – den krisenhaften Jahre nach dem 2. Weltkrieg, was Westeuropa angeht. Und der Krise des Kommunismus im östlichen Teil unseres Kontinents.

Schon den Gründerinnen und Gründern der Europaschule war offenbar klar, dass die multikulturelle Gesellschaft nach der Öffnung der Grenzen keine gemütliche Veranstaltung, sondern von ernsten Konflikten begleitet werden würde. Nicht zu reden von den steigenden Qualifikations-Anforderungen durch einen gemeinsamen europäischen Arbeitsmarkt und den sich im globalen Wettbewerb radikal wandelnden Produktionsverhältnissen. Die Europaschule wurde also nicht als geeigneter Arbeitsplatz für besonders reiselustige Lehrkräfte erfunden. Leider hat sich bis heute keines der Probleme, die als Begründung hinter der Etablierung des neuen Schultyps standen, etwa erledigt.

Europaschulen setzen nach wie vor mit ihrer Arbeit an zentraler Stelle unserer gesellschaftlichen, unserer europäischen Entwicklung an.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen kleinen Blick zurück nach Vorn werfen.

Ich darf das tun, denn ich habe die Europaschulen und ihre Gremien in den letzten 20 Jahren recht gut kennengelernt. Auch wenn mir als Schulleiter zu Beginn ein paar Monate gefehlt haben, so teile ich die Erfahrung der frühen Jahre mit Wolf Schwarz, dem Mitbegründer und HKM-Verantwortlichen bis heute – eine Leistung, die nicht unerwähnt bleiben darf – mit unsrem ersten Evaluator Gordon Bell, von wir damals unendlich viel gelernt haben und zusammen mit meinen sehr geschätzten Schulleiterkollegen Dr. Müller aus Freigericht, Dr. Schröder aus Kassel, Siegfried Seyler aus Gladenbach und Dieter Wolk aus Dreieich.

Keine Angst, meine Damen und Herren, es droht ihnen jetzt keine Europaschul- Nostalgie unter dem Titel „Veteranen berichten vom schweren Anfang“. Ich will stattdessen mit drei Aspekten meines Themas beleuchten, wie gelingen konnte, was uns heute zusammengeführt hat, woran man unbedingt festhalten muss und was neu bedacht werden sollte. Ein paar eingestreute Reminiszenzen sind dabei freilich unvermeidlich.

So fallen mir die fast schon routinemäßigen Nachtsitzungen in der Vorweihnachtszeit der ersten Jahre ein – zuweilen vor dem prasselnden Kaminfeuer in der Villa im Park in Weilburg. Dabei war der Hauptgegenstand unserer Debatten bis in die Nacht hinein: Wie entwickeln wir unserer Schulen kontinuierlich in europäische Geist weiter?

Manchmal verließen wir fluchtartig den winterlichen Tagungsort angesichts einsetzender Schneemassen. Mehr noch als die Furcht vor glatten Straßen beschäftigte uns allerdings auf der Rückfahrt die Frage: Wie bringen wir nun all das, was wir da als neues Arbeitsprogramm zu Papier gebracht hatten, um Himmelswillen – wie gesagt Weihnachten stand vor der Tür - unseren Kollegien bei?

Auf solchen Veranstaltungen (damals viel häufiger stattfindend als heute), - auf Grundsatztagungen, Schulleiter- und Koordinatorentreffen, gegenseitigen Besuchen in unseren Schulen, Steuergruppensitzungen, Evaluationen, Kongressen, informellen Zusammenkünften, Fachtagungen usw. wurde ein wunderbares Miteinander des Denkens und Planens begründet, das mir bis heute als größte Stärke der hessischen Europaschulen erscheint: die Netzwerkarbeit.

Ihr Lob will ich heute vor allem singen. Denn sie hat unsere individuelle und kollektive Schulentwicklung befruchtet wie nichts sonst. Sie erscheint mir viel weiter vorangeschritten als in allen vergleichbaren Assoziationen ähnlicher Art, die ich im Laufe meines Arbeitslebens kennengelernt habe. Und betont seien beide Teile des zusammengesetzten Wortes: Netzwerk-Arbeit.

Entstanden ist sehr Praktisches, das immer wieder Vorbilder vor Augen führte und Ratlosigkeit behob. Die Zukunft unserer Schulen wurde gemeinsam gedacht, besprochen, geplant, realisiert.

Wo wir am meisten gewagt haben, waren wir am besten, z.B. beim großen Europaschulkongress 1995 in Freigericht, mit dem wir Austauschpädagogik und –didaktik zu einem Schwung verhielfen, die sie ohne ihn nie erlangt hätten.

Alle unsere Partnerschulen kamen - aus allen vier Himmelsrichtungen – mit Schülern und Eltern und Lehrern und Schulaufsichtsbeamten und Experten. Ich weiß nicht mehr wie viele zusammenkamen, aber ich erinnere mich an eine beeindruckende Masse Mensch. Die vielleicht größte Zusammenballung von Fantasie, Begeisterung und Tatendrang, die die ich als Lehrer - und gar Schulleiter! - erlebt habe und die tatsächlich funktionierte. Eine ziemlich verrückte Idee. Ich kann auch heute noch nur den Hut ziehen vor der organisatorischen Leistung, die unsere Freigerichter Kolleginnen und Kollegen damals vollbracht haben – auch sie vielleicht ein Ergebnis der schönen Naivität, die uns beseelt in die neue Zeit starten ließ.

Man traf sich nicht nur in frohen Runden – das auch. Der Kongress tanzte sogar. Vor allem aber hatte er Folgen – in unsrem Viernheimer Fall ein dreijähriges Comeniusprojekt (im allerersten Durchgang dieses damals neueneuropäischen Programms) zusammen mit Polen, Franzosen, Italienern und Deutschen zum heiklen Thema Verfolgung und Widerstand während des 2. Weltkrieges. Ein

gutes Stück forschenden Lernens, aus jeweils regionalhistorischer Sicht, mit Schüler- und Lehrertreffen in alle vier Ländern, mit einer mehrsprachigen Publikation und Ausstellungen in den beteiligten Schulen. Und mit Kontakten, die bis heute währen. Eine meiner allerbesten Erinnerungen. Man müsste so etwas ähnliches was wie diesen Kongress – auch wenn die Voraussetzungen sich geändert haben - wieder wagen!

Netzwerkarbeit ist nicht nur - ersten - etwas sehr Praktisches. Sie entspricht auch – zweitens - der nötigen - notabene wissenschaftlichen - Orientierung unserer Arbeit, die mit dem bloßen Kehren vor der eigenen Tür nun einmal nicht zu erlangen ist.

Mein Kronzeuge dafür ist - Alexander von Humboldt – was sie einem alten Alexander-von-Humboldt-Schulleiter nachsehen werden.

AvH war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts - unter anderem, weil er „Netzwerke des Wissens“ schuf, in denen er Wissenschaftler, Politiker, Künstler, Philosophen und Menschen des praktische Lebens – sogar über die Grenzen der Kontinente hinweg – noch ganz ohne internet, unglaublich - mit einander verband. Seine Idee war - geleitet vom Gedanken der „Einheit der Natur“ - die Kulturen und Nationen übergreifende Wissens- und Lerngemeinschaft. Entsprechend dem ökologischen Netzwerk des Kosmos, wie er es sah, entwickelte er eine weit ausgreifende Community der Bildung, die sich dem Zusammenwirken von Natur und Mensch verschriebe.

„Nichts steht für sich allein“, schrieb Humboldt und meinte sich und die Welt. Der Satz beschreibt den Haupt-Vorteil von Netzwerken.

„Nichts steht für sich allein“ hätte auch das Motto für unsere große Tagung in der Evangelischen Akademie Hofgeismar im letzten Jahr sein können, bei der es, wie Sie sich erinnern werden, um „Zusammenleben und Integration in der Stadt der Zukunft“ ging.

Im kommunikativen Netzwerk der Europaschulen verbanden sich auch dort Wissenschaftler (z.B. führende deutsche Stadtsoziologen), Schüler, Lehrer,

Eltern, Talente, Kulturen, Temperamente, Nationen zu pädagogischen Aufbrüchen, die – ihr wichtigstes Anliegen – Menschen zusammenführen zu Dialog und Kooperation. Wobei – gestatten Sie mir diese (selbst)kritische Anmerkung – die in meinen Augen wichtigste Schlussfolgerung des Kongresses bisher noch nicht eingelöst wurde. Ich möchte deshalb heute daran erinnern.

Wir waren uns in Hofgeismar einig in der Diagnose, dass die Integrationsaufgabe die wichtigste pädagogische und soziale Herausforderung der Zukunft darstellt – gegenüber Migranten und sozial Benachteiligten, aber nicht nur ihnen gegenüber, sondern im Interesse der Kohäsion unserer Gesellschaft. Und was die Therapie angeht, so kamen wir zu dem Schluss: In den einzelnen Europaschulen sollten - entsprechend den individuellen Voraussetzungen vor Ort – Integrationspläne entwickelt werden, um interkulturelle Projekte zu fördern, besser Schulabschlüsse zu vermitteln, den Weg in den Beruf zu erleichtern und was der pädagogischen Felder der Integration noch mehr sind.

Als Instanzen und Agenten der Integration sind wir in unseren Schulen an zentraler gesellschaftlicher Stelle angesiedelt, um gemeinsam - lassen Sie es mich bewusst dramatisch formulieren - den europäischen Bürgerkrieg zu verhindern, der im Hintergrund droht. Das Überschlagen der Konflikte dieser Welt – unter anderem per Migration - auf den kleinsten, aber reichsten aller Kontinente zu vermeiden.

In den Gemeinden fangen wir an, diese Aufgabe und ihre ganzen Tragweite für das Zusammenleben zu verstehen. Schulische Integrationspläne würden diese Entwicklung unterstützen im Sinne einer Qualifikationsinitiative und der Entwicklung von lokalen Schauplätzen der Integration. Wir würden zudem die notwendigen Schritte im lokalen Umfeld mit der Perspektive einer gemeinsamen europäischen Zukunft verbinden. Bitte bedenken Sie diese unsere Forderung nach entsprechenden Planungen in den Europaschulgremien noch einmal neu.

Lassen Sie mich einen letzten, dritten Gedanken zur Begründung unserer Arbeit formulieren:

Europa ist bekanntlich kein monolithischer Block, ist selbst mehr Netz- als Bollwerk. Die Europaschulen bilden also in der Organisation ihrer Zusammenarbeit Europa ab.

Und Europa ist, wenn es wird, Dialog. Wie sollte es auch anders sein, wo über 100 Sprachen gesprochen werden. Angesichts einer ungeheuer vielfältigen kulturellen Vergangenheit, einer Bevölkerung, die sich in wenigen Wochen wieder in großer Zahl ihrer Lieblingsbeschäftigung hingeben wird, dem Reisen. Und inzwischen unauflöslich vermittelt übervielfältige Infrastrukturen in Verkehr und Wirtschaft, die uns fest an einander binden.

Wer den europäischen Dialog vernachlässigt – und Jürgen Habermas hat zu Recht darauf hingewiesen, dass dies zwischenzeitlich auch in Deutschland nach 2008 mit den bekannten Folgen geschehen ist – der gefährdet das europäische Netzwerk, das permanenter Pflege bedarf.

Stefan Zweig hat 1932 in seiner berühmt gewordenen Rede in Florenz den Gedanken Europa auf die Notwendigkeiten einer friedlichen Politik bezogen (die – wir wissen - scheiterte), wesentlich aber auch auf Wissenschaft und Bildung zurückgeführt:

„Erasmus von Rotterdam, Giordano Bruno, Spinoza, Bacon, Leibnitz, Descartes“, so führte er aus, „sie fühlten sich als Bürger ein und derselben Republik, der Gelehrtenrepublik Europas“. Und die bestand darin, dass die ihr Zugehörigen „an einem Gemeinsamen arbeiteten, an einer neuen Zukunftsform. Daß sie verschiedenen Nationen angehörten, daß der eine ein Holländer, der andere ein Deutscher, der dritte ein Italiener, der vierter ein Franzose und der fünfte ein portugiesischer Jude ist, kommt nicht Betracht gegenüber dem beglückenden Gefühl, daß sie ... gemeinsam ein Erbe zu verwalten haben und daß alle neuen Errungenschaften des Geistes ihnen gemeinsam zugehören“.

Etwas von dieser Erfahrung, die Stefan Zweig beschrieb, ist in jedem gelungenen Europaschulprojekt zu verspüren: die Erfahrung, dass nicht das Trennende überwiegt, sondern das verbindende Interesse, an bedeutsamen

Themen zu arbeiten in Arbeitsformen, die junge Menschen zusammenführen, in einem europäischem Geist, der ihnen Zukunft verspricht.

Wer solche „Lernen-durch-Engagement-Projekte“ erlebt hat, wer sie mitbestritten hat, wer sich darin gut aufgehoben gefühlt hat, der ist nicht mehr anfällig für die gestrigen Parolen heutiger Populisten.

Europaaschulen knüpfen in ihrer täglichen Arbeit das Netz Europa fester. Unter günstigen Bedingungen der Zeit, aber auch unter weniger günstigen.

Sollten radikale anti-europäische Kräfte Europas Einigung – wann auch immer – ernsthaft gefährden können, so wird diese Bewährungsprobe hoffentlich viele Menschen in einer Gegenbewegung mobilisieren. Das wird umso besser gelingen, wenn möglich viele in ihrer Jugend Europa erfahren und verstanden haben. Zum Beispiel in Europaschulen.

In einem Gedicht von Peter Rühmkorf finde ich mein Bild, den Kerngedanken von Europa und des Netzwerks der Europaschulen:
„Das Schreien alleine macht dich noch nicht klug.
Alleine schreien macht die Welt nicht klug.

Du sollst nicht so wie alle sein.

Doch manchmal mußt du viele sein: allei n
allein
allein ist nicht genug.”

Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen

148 Europaschulen

 

http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/weitere-aufgaben-der-landesschulbehoerde/europaschule

http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/pressemitteilungen/auszeichnungsveranstaltung-europaschulen/Schulliste%20Europaschulen%202014.xls/view

 

Europaschulen in Niedersachsen

Europaschulen gibt es in Niedersachsen seit Mitte der 90er Jahre. Damals wurde der Titel auf Antrag und nach Prüfung durch das Niedersächsische Kultusministerium vergeben. Bereits zu diesem Zeitpunkt organisierten sich die Europaschulen in einem informellen Netzwerk als Interessenvertretung. Zwischen 2000 und 2010 nahm die Zahl der Europaschulen kontinuierlich zu, in den letzten Jahren haben vor allem viele Berufsbildende Schulen die Bezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ erhalten.

Im Land Niedersachsen gibt es zur Zeit 138 Europaschulen (Stand Januar 2016), es sind alle Schulformen vertreten, die Mehrzahl der Europaschulen sind Berufsbildende Schulen und Gymnasien. Die rechtliche Grundlage stellt inzwischen der Erlass „Europaschulen in Niedersachsen“ aus dem Jahr 2013 dar. Die Bezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ wird nun auf Zeit (5 Jahre) verliehen, danach müssen sich die Schulen einem Rezertifizierungsverfahren unterziehen. Um „Europaschule in Niedersachsen“ zu werden, muss eine Schule eine Selbsteinschätzung mithilfe eines Scoring-Modells abgeben, die durch die Niedersächsische Landesschulbehörde überprüft wird und in der z.B. das Fremdsprachenangebot, die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten der Schule im Bereich „Europa“ und ein Europacurriculum nachgewiesen werden müssen.

Im „Netzwerk der Europaschulen in Niedersachsen“, das seit 2013 ein eingetragener Verein ist, sind zur Zeit ca. ein Drittel der niedersächsischen Europaschulen organisiert. Das Netzwerk bietet neben kollegialem Austausch und Unterstützung eine jährliche Fachtagung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Netzwerk versteht sich auch als Interessenvertretung der Schulen gegenüber dem Niedersächsischen Kultusministerium und den Landespolitikern. Es unterhält zudem Kontakte zu Fortbildungsträgern im Land Niedersachsen (z.B. Europahaus Aurich, Internationales Haus Sonnenberg, Evangelische Akademie Loccum) und bundesweit sowie zu Institutionen der Lehrerausbildung. Auch die Mitarbeit im Bundesnetzwerk der Europaschulen ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerks. Kontakte zu verschiedenen Organisationen (z.B. Europa-Union) und Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden ebenfalls gepflegt.

Aktuell besteht der Vorstand des „Netzwerks der Europaschulen in Niedersachsen e.V.“ aus Karin Cyrol (Gymnasium am Bötschenberg, Helmstedt, Vorsitzende), Franz-Josef Meyer (Alexanderschule, Vechta, stellvertretender Vorsitzender), Erwin Eggers (BBS Rotenburg/W., Schatzmeister) und Martin Liebske (Clemens-August-Gymnasium, Cloppenburg, Schriftführer) sowie den Beisitzern Wolfgang Zapfe und Detlef Pohl.

Homepage: www.europaschulen-niedersachsen.de


Verfasserin des Textes: Karin Cyrol, Vorsitzende des Netzwerks der Europaschulen in Niedersachsen e.V.

Nordrhein-Westfalen

207 Europaschulen

 

http://www.europaschulen.nrw.de

 

 

Jugendkongress: Europa im Kleinen

Bei einem Kongress in Bornheim entwickeln Jugendliche Gestaltungsideen für ihre Schule

Sie haben ihre eigenen Ideen dazu, wie eine Europaschule aussehen soll, und die tauschten 180 Neunt- und Zehntklässler aus 32 Europaschulen in NRW gestern in der Bornheimer Europaschule bei einem Kongress aus. Viel Zeit hatten sie dafür freilich nicht, denn nach der Anreise unter anderem aus Paderborn, Ahaus und Krefeld standen zunächst viele Regularien an: Begrüßung, Aufteilung in zehn Gruppen, die nach europäischen Ländern benannt wurden.

Zunächst steckte jede Gruppe den Bereich ab, den sie sich vornehmen wollte. Das konnte eine Mensa ebenso sein, wie Austausche oder europäischen Projekte an der Schule. Schließlich sollten sie die Ideen auch als Sketch, Rollenspiel oder in Form einer Rede unterhaltsam präsentieren.

Wöchentlich wechselnde Gerichte aus allen Teilen Europas schlug zum Beispiel die „Gruppe Griechenland" bei der abschließenden Präsentation vor, nachdem sie sich Gedanken zu Schulverpflegung und Mensa gemacht hatte. „Und gerade als Gruppe Griechenland müssen wir uns auch mit der Finanzierung beschäftigen", sagte der Sprecher der Gruppe: Auch die Finanzierung sollte europäisch sein. Die „Spanien-Gruppe" beschäftigte sich mit Sprachen und zeigte einen Sketch, in dem sich eine Französin und eine Deutsche nicht verstanden. Aber an einer Europaschule sollte man sich verständigen können, so ihre Forderung. Die Präsentation wurde von der Radio-Moderatorin Anja Backhaus moderiert und durch den Rapper Gandhi Chahine musikalisch aufgelockert.
„Wir haben uns damit beschäftigt, wie man moderne Medien zum Austausch zwischen den Europaschulen nutzen kann", erklärte Nils von der Europaschule in Niederkassel-Mondorf, der in der „Gruppe Frankreich" mitarbeitete. Über das Internet könne man die Schulen vernetzen und Kontakte knüpfen. Er war begeistert vom Jugendkongress: Dabei habe er viele Europaschüler kennengelernt.
Weniger begeistert war Katharina aus Bochum. In ihrer Gruppe ging es um die äußere Gestaltung der Schule, und sie arbeitete in einer Untergruppe mit, die ein Schularmband für Europaschulen entwarf. „Uns wurde gesagt, wir sprechen hier über die Zukunft Europas", berichtete sie. Ein „Europäisches Armband": Das war ihr dann doch enttäuschend wenig.

 

Europaschulen

In Nordrhein-Westfalen gibt es 166 Europaschulen, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, den europäischen Gedanken zu stärken - durch Vermittlung der Geschichte, der europäischen Integration und des Verständnisses für die Bedeutung Europas im Alltag. Europaschulen verfügen über ein erweitertes Sprachenangebot, bilingualen Unterricht, internationale Projekte und Partnerschaften.

(Bonner Generalanzeiger vom 01.06.2012 von Roland Kohls)

 

Viel mutiger als wir Politiker

ZUKUNFTSWERKSTATT Europaschüler aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich in Bornheim

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Europaschulen in Nordrhein-Westfalen haben sich gewaltig verändert. Aber wie? 180 Schüler aus 32 Europaschulen in NRW planten in einer Zukunftswerkstatt eine Schule nach ihren eigenen Wünschen. Herausgekommen ist eine kreative Vision, in der Schüler international lernen, sich austauschen und in ganz Europa leben. Europaschulen gibt es im RheinErft-Kreis in Brühl, Hürth, Pulheim, Kerpen und Bergheim.
In Gruppen und nach Themen aufgeteilt erarbeiteten die Schüler der neunten und zehnten Klassen kleine Präsentationen, die ihre Träume in Sketchen, Theaterszenen oder Diskussionsrunden festhielten.
Eine moderne Europaschule bedeutete für die Teilnehmer des Jugendkongresses zum Beispiel Fremdsprachenvielfalt. In ihren Träumen werden die Schulfächer bilingual unterrichtet, es gibt die Möglichkeit, international anerkannte Sprachzertifikate zu erwerben, ein bilinguales Abitur zu machen, und Schnupperkurse für neue Sprachen, die alle drei Monate wechseln. In einer kleinen Theaterszene hatte ein Mädchen, das keine Europaschule besucht hatte, Probleme, das Französisch sprechende Mädchen von der Europaschule zu verstehen. So machten die Schüler deutlich, wie wichtig ihnen Sprachkompetenz ist.
Die Gruppe „Schulverpflegung" wünschte sich europäische Küche im Hauswirtschaftsunterricht. Außerdem solle es in der Mensa einmal pro Woche ein Menü aus einem anderen Land geben.

Digitale Vernetzung

Fördergelder von Firmen und Spendenaktionen sollen die Preise in der Kantine niedrig halten. In der gespielten Diskussionsrunde „Eurotalk" sprachen die Schüler über die digitale Vernetzung aller Schüler wie bei Facebook hat jeder Schüler ein eigenes Profil, und so können alle sich auf einer Internetseite austauschen", so die Vision der jungen Leute.
Die Gruppe „Berufsorientierung" wünschte sich, dass die Schüler an ihrer Europaschule mit entsprechendem Fachvokabular auf ein Praktikum im europäischen Ausland vorbereitet werden, ein zweiwöchiges Schnupperstudium dort absolvieren dürfen und am Studien- oder Praktikumsort die Wohnung von der Europäischen Union bezahlt bekommen. Aber die europäisch orientierten Schüler fokussierten ihre Wünsche nicht nur auf den Aufenthalt im Ausland, sondern malten sich auch ihre eigene Schule aus. So sollte auf der Frontfassade der Schule eine große Europakarte hängen, alle Europaschüler sollten gleiche Armbänder als Erkennungszeichen tragen und der Schulhof nicht nur mit Nachbauten europäischer Sehenswürdigkeiten ausgestattet sein, sondern in den Beeten die Farben der Blumen europäische Flaggen nachahmen. „Die Schüler sind in ihren Vorstellungen viel mutiger als wir Politiker. Wir wollen den Bildungsetat erhöhen, damit wenigstens ein Teil der Träume in Erfüllung geht", sagte Dr. Stephan Koppelberg von der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn.


(Kölner Stadtanzeiger vom 01.06.2012 von KATHARINA BLASS)

Rheinland-Pfalz

39 Europaschulen

 

http://www.mbwwk.rlp.de/

Saarland

Anzahl der Europaschulen unbekannt

http://www.saarland.de/ministerium_bildung_kultur.htm

Sachsen
Sachsen-Anhalt

22 Europaschulen

 

http://www.bildung.sachsen-anhalt.de/schulen/weitere-schulinfos/schulformen/allgemein-bildende-schulen/europaschulen/

 

 

NETZWERK DER EUROPASCHULEN DES LANDES SACHSEN-ANHALT

Die Europaschulen in Sachsen-Anhalt sind seit 1995 in einem schulformübergreifenden Netzwerk organisiert, in dem in regelmäßigen Abständen die schulprofilspezifischen Anforderungen (KMK-Empfehlung, bundesweiter Kriterienkatalog), deren individuelle Umsetzung und die damit verbundenen Erfahrungen und Erfolge, aber auch Probleme und Lösungsmöglichkeiten ausgetauscht werden. Die individuelle und gleichzeitig gemeinsame Realisierung des Europaprofils führt zu einem modernen, systemischen Ansatz von Bildungsarbeit. Progressive Begleiterscheinungen sind unter anderem die kollegiale Beratung, die schulorganisatorische Ideenentwicklung und der schulformspezifische Perspektivenwechsel.

 

 

EINBLICK IN DIE ARBEIT DES LANDESNETZES

Veranstaltungsreihe BLICKE AUF EUROPA

Die Schüler der Europaschulen des Landes Sachsen-Anhalt sowie ihrer jeweiligen ausländischen Partnerschulen gestalten ganz persönliche BLICKE AUF EUROPA, teilen sie miteinander und präsentieren sie im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung in der Staatskanzlei.

Preisträgerarbeit von Lena Scheibel,
Europaschule Luther-Melanchthon-Gymnasium, Wittenberg
Ministerpräsident R. Haseloff unterstreicht die Bedeutsamkeit von Europabildung und würdigt die Aktivitäten des Landesnetzes.

 



NETZWERKTREFFEN an den Standorten der Europaschulen

Lehrkräfte aus den Europaschulen treffen sich mehrfach im Jahr zu Fortbildungen mit ausgewählten schulprofilspezifischen Schwerpunkten. Gleichzeitig wird Einblick in die Arbeit einer gastgebenden Europaschule gewährt.
  Das Europagymnasium "Richard-von-Weizsäcker" besucht das Luther-Melanchthon-Gymnasium mit seinem französischen Musical.

 

EUROPAKONFERENZ

In der Staatskanzlei des Landes trifft das Landesnetz auf externe Unterstützer und Partner aus Politik und Bildung, um eine Strategie zur Fortentwicklung zu erarbeiten.

Staatssekretär Dr. Hofmann betont das Landesinteresse an den internationalen Aktivitäten im Europaschulnetzwerk. MdEP Arne Lietz erläutert die Verbindungen von Europapolitik und Europabildung.
Schüler, Lehrer und Eltern aus den Europaschulen tragen zum Erfolg der konstruktiven Veranstaltung bei. MdEP Sven Schulze stellt sich vor und legt seine Strategien dar.
Schleswig-Holstein

43 Europaschulen

 

http://www.europaschulen-sh.de/

Thüringen