EuropaSCHULpreis

EuropaSCHULpreis 2020 – Friedrich-Preis für Europäische Bildung

Der „EuropaSCHULpreis - Friedrich-Preis für Europäische Bildung“ wird ab 2020 im zwei-jährigen Turnus bundesweit an drei Schulen des Bundesnetzwerkes vergeben, die sich durch herausragende Arbeit im Bereich der Europabildung verdient gemacht haben. An dem Wettbewerb können auch neue Europaschulen, die im Jahre 2019 neues Mitglied des BNE werden, teilnehmen.

Der deutsche „EuropaSCHULpreis - Friedrich-Preis für Europäische Bildung“ zeichnet Schulen aus, die Ihren Weg gefunden haben, Europa im Unterricht und im schulischen Alltag zu leben und erfahrbar zu machen. Er zeichnet sie für ihr Denken in europäischen Zusammenhängen aus und für die Gestaltung und Nutzung der Möglichkeiten, die Ihnen Europa bietet.

Der Preis wird durch die Friedrich Stiftung (www.erhard-friedrich-stiftung.de) ermöglicht und ist mit einem Preisgeld von jeweils 3.000,00 € dotiert. Eine Jury wird die Preisträger auswählen.

Daneben ist eine Einladung für eine Delegation der Siegerschulen nach Berlin mit einem schülerbezogenen Rahmenprogramm für die Schulen enthalten.

Die Vergabe wird am 27.03.2020 während einer Festveranstaltung in Berlin erfolgen.

 

Der Preis wird in den folgenden Kategorien vergeben:

Begegnung in Europa

Begegnung in Europa ist einer der Gründungsgedanken der Europäischen Union. Nur durch Begegnung entstehen Verständnis und ein zugewandtes Miteinander. In dieser Kategorie vergeben wir den Preis an eine Schule, die in der täglichen Arbeit diesen Gedanken der Begegnung kreativ und nachhaltig aufgreift und mit Leben füllt.

 

Erkundungen in Europa

Europa hat viel zu bieten. In der Schule soll der Entdeckergeist der Schüler*innen geweckt werden, die Vielfalt Europas zu entdecken, zu begreifen und gewinnbringend für die Zukunft zu nutzen. Wir vergeben den Preis in dieser Kategorie an eine Schule, die bewusst und systematisch Erkundungen über und in Europa umsetzt.

 

Bildung in Europa

Europa als Bildungsraum. Was verstehen wir heute unter Europabildung? Wie kann sie zeitgemäß im schulischen Alltag umgesetzt werden und welche Dimensionen spielen hier eine Rolle, um Schüler*innen auf die komplexe Welt von morgen in Europa optimal vorzubereiten? Welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte, um Bildung in Europa gut umzusetzen?

In dieser Kategorie vergeben wir den Preis an eine Schule, die sich bewusst zu diesem Thema weiterentwickelt.

 

Informationen zum Ablauf der Bewerbung und das Bewerbungsformular finden sie hier.

„Wo Freiheit, Menschenrechte und Pluralismus sind, da ist Europa!“

Richard von Weizäcker

Bewerbungen sind bis zum 30.11.2019 möglich.

Fragen zur Bewerbung können unter info@europaberatung-berlin.de gestellt werden.

Die bisherigen Preisträger

2010 - Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz
Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
und Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt a.D.

2012 - Dr. Hans-Dietrich Genscher
Bundesminister des Auswärtigen a.D.

2014 - Prof. Dr. Dr. h. c. Gesine Schwan
Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, Berlin und
Präsidentin a. D. der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder