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Bundesnetzwerk Europaschule
c/o Goethestraße 1
53332 Bornheim


www.bundesnetzwerk-europaschule.de

Europaschulen in Niedersachsen

Europaschulen gibt es in Niedersachsen seit Mitte der 90er Jahre. Damals wurde der Titel auf Antrag und nach Prüfung durch das Niedersächsische Kultusministerium vergeben. Bereits zu diesem Zeitpunkt organisierten sich die Europaschulen in einem informellen Netzwerk als Interessenvertretung. Zwischen 2000 und 2010 nahm die Zahl der Europaschulen kontinuierlich zu, in den letzten Jahren haben vor allem viele Berufsbildende Schulen die Bezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ erhalten.

Im Land Niedersachsen gibt es zur Zeit 138 Europaschulen (Stand Januar 2016), es sind alle Schulformen vertreten, die Mehrzahl der Europaschulen sind Berufsbildende Schulen und Gymnasien. Die rechtliche Grundlage stellt inzwischen der Erlass „Europaschulen in Niedersachsen“ aus dem Jahr 2013 dar. Die Bezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ wird nun auf Zeit (5 Jahre) verliehen, danach müssen sich die Schulen einem Rezertifizierungsverfahren unterziehen. Um „Europaschule in Niedersachsen“ zu werden, muss eine Schule eine Selbsteinschätzung mithilfe eines Scoring-Modells abgeben, die durch die Niedersächsische Landesschulbehörde überprüft wird und in der z.B. das Fremdsprachenangebot, die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten der Schule im Bereich „Europa“ und ein Europacurriculum nachgewiesen werden müssen.

Im „Netzwerk der Europaschulen in Niedersachsen“, das seit 2013 ein eingetragener Verein ist, sind zur Zeit ca. ein Drittel der niedersächsischen Europaschulen organisiert. Das Netzwerk bietet neben kollegialem Austausch und Unterstützung eine jährliche Fachtagung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Netzwerk versteht sich auch als Interessenvertretung der Schulen gegenüber dem Niedersächsischen Kultusministerium und den Landespolitikern. Es unterhält zudem Kontakte zu Fortbildungsträgern im Land Niedersachsen (z.B. Europahaus Aurich, Internationales Haus Sonnenberg, Evangelische Akademie Loccum) und bundesweit sowie zu Institutionen der Lehrerausbildung. Auch die Mitarbeit im Bundesnetzwerk der Europaschulen ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerks. Kontakte zu verschiedenen Organisationen (z.B. Europa-Union) und Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden ebenfalls gepflegt.

Aktuell besteht der Vorstand des „Netzwerks der Europaschulen in Niedersachsen e.V.“ aus Karin Cyrol (Gymnasium am Bötschenberg, Helmstedt, Vorsitzende), Franz-Josef Meyer (Alexanderschule, Vechta, stellvertretender Vorsitzender), Erwin Eggers (BBS Rotenburg/W., Schatzmeister) und Martin Liebske (Clemens-August-Gymnasium, Cloppenburg, Schriftführer) sowie den Beisitzern Wolfgang Zapfe und Detlef Pohl.

Homepage: www.europaschulen-niedersachsen.de


Verfasserin des Textes: Karin Cyrol, Vorsitzende des Netzwerks der Europaschulen in Niedersachsen e.V.